Über

Ich bin Christ, Pädagogin und liebe eigentlich mein Leben sehr, wenn es da nicht immer mal wieder kleinere und größere Problemchen auftauchen, die es durcheinander bringen und auf den Kopf stellen. Mein Motto ist "Feel free to fly" und damit auch das Motto meines Blogs. Ich muss mich immer wieder ermutigen, mich frei zu fühlen um fliegen zu können.

Alter: 28
 


Mehr über mich...

Als ich noch jung war...:
war ich genauso verpeilt

Ich wünsche mir...:
viele bunte Smarties...

Ich glaube...:
an Gott

Ich liebe...:
mein Leben im Allgemeinen

Man erkennt mich an...:
meinem Lachen

Ich grüße...:
alle die mich kennen und noch kennenlernen werden



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Blog

Normalität

Seit dem Beitrag von heute Mittag und jetzt ist viel passiert und ich wünsche mir die Normalität von heute Vormittag zurück.

Mein Opa ist gestorben. Er hatte Demenz und ist in den letzten 8 Jahren nicht mehr, als ein Mensch, der bettlägerig war und vor sich hin starrte. Er hat uns nicht mehr erkannt und auch nicht mehr am Leben teilgenommen. Der Abschied von ihm fand vor langer Zeit statt. Ein Mann, der mich auch als Kind schon oft auf Abstand gehalten hat...

Dennoch war er der Letzte, der von meinen Großeltern noch lebte und irgendwie ist es richtig komisch, dass ich keinen einzigen lebenden Großelternteil habe.

Dabei will ich einfach nur Normalität erleben. Normal einschlafen, ohne Angst vor Träumen zu haben. Normal aufstehen, ohne die Sorge zu haben, dass wieder etwas passiert. Alltag erleben, in dem alles normal verläuft, der Kaffee normal schmeckt und das Mittagessen normal verläuft. Gespräche, die nicht voller schlechter Nachrichten sind, sondern normal verlaufen und es ein ganz normaler Austausch von Belanglosigkeiten stattfindet.

Normalitäten im Alltag - das ist das was ich mir wünsche, aber ehrlich? Ich glaube, dass mein Leben anderes vorhat. Normale Normalität gibt es nicht und wird es nicht geben, also sollte ich eher das Gegenteil erwarten und somit eine andere Perspektive von Normalität. Wenn mir jemand Steine in den Weg legt, sollte ich keine Energie verschwenden um sie wegzuräumen, sondern über sie zu steigen.

3.3.16 23:28, kommentieren

Schülerverhalten...

Morgens um 8 Uhr in einem Ort irgendwo in Deutschland sitze ich im Kurs über ambulante Erziehungshilfen... ein spannendes Arbeitsfeld, aber viel zu früh, um sich eigentlich damit zu befassen. Warum ich es mache? Weil ich mein Anerkennungsjahr mache und wir Seminar-Woche haben. Da ist es Pflicht, morgens fit zu sein, mitzumachen und volle Aufmerksamkeit zu haben.Nach dem Bergfest gestern ist das alles aber etwas schwierig. Ich blicke mich um... da ist einer meiner Kurskameraden, der scheinbar beim Malen/Schreiben eingeschlafen ist. Er wird angesprochen und sagt nur, dass grade alles einfach langsamer ist.Andere wiederum sind fitter, sie beteiligen sich, sind aktiv und führen darüber hinaus sogar nebenher noch Gespräche. Eigentlich ist das alles normal und so, wie ich es in den letzten drei Jahren auch schon erlebt habe.

Doch es ist anders. Wir sind in unterschiedlichen Arbeitsfeldern und kommen momentan aus unterschiedlichen Orten aus ganz Deutschland. Ich mag den Austausch, viele unterschiedliche Ansichten und Erlebnisse... aber nicht so früh morgens. Der Unterschied zu den letzten Tagen? Heute morgen hatte ich schon Kaffee intus, als ich hier ankam.

Das bringt mich dazu, über Kaffee nachzudenken. Wieviele Menschen trinken Kaffee? Wer sagt, dass es morgens nicht ohne geht und hat daraus ein Suchtverhalten entwickelt?Das würde mich interessieren, aber es ist noch zu früh, um sich Recherchen hinzugeben.Die Pausen werden damit verbracht, den Koffeingehalt im Blut aufzufrischen und den Gymnastikball mit Tritten und Boxen zu malträtieren... man meint nicht, dass wir alle erwachsen sind... auf uns passt es also:
Wenn man sich im Klassenkontext befindet, degradiert sich das Selbst direkt wieder zum Schüler... egal, was man sonst für eine Rolle innehatte.

3.3.16 11:37, kommentieren